Einsame Wacht

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Nu isses passiert...

Am Freitag Morgen bin ich um 09:00 Uhr mit Tante Ille (eine der zwei Tanten der Braut) in die Stadt gefahren und habe die vorbestellten Blumen abgeholt.

Danach habe ich mich aufgehübscht, den schönen Anzug angezogen, den ich bei mir im Schrank gefunden hatte... (inzwischen hat sich herausgestellt, dass dies einer der Anzüge meines Großonkels, Onkel Bruno, gewesen ist); Aber leider passte kein Gürtel, also habe ich mir noch einen von meiner Schwiegermama geliehen, denn meine Gürtel waren alle zu breit für die kleinen Laschen.

Dann traf die zweite Tante meiner Braut ein, so dass wir mit Braut, Brautmutter und beiden Tanten von hier aus zum Standesamt fahren konnten.
Ein Highlite der Trauung kam dann sofort, denn wir durften in der Altstadt vor dem Rathaus mit Sondergenehmigung parken (aber ich glaube, das kann nur eine gebürtige Heidelbergerin wirklich schätzen).

Meine Eltern und meine Oma warteten schon auf dem Marktplatz vor dem Eingang. Nach der Begrüßungsrunde haben meine Braut und ich die Formalitäten im Sekretariat geklärt. Beim Rausgehen fiel ihr dann auf, dass die Schnürung ihres Schuhs sich gelöst hatte. Was sie zu dem Kommentar veranlasste: "Beim nächsten Mal... Ach nee, gibt ja kein nächstes Mal!" (Sie wollte die Schuhe sonst erst einen Tag einlaufen).

Bevor wir aufgerufen wurden trafen dann zwei unserer liebsten Kolleginnen ein, brachten noch einen mit Blumen geschmückten Bilderrahmen mit und die besten Wünsche aus der Klinik. So waren wir mit Fotografieren abgelenkt, bis wir aufgerufen wurden.
Eine der ältesten Freundinnen meiner Braut kam auch noch vorbeigeschlichen und war sichtlich gerührt. Sie hat sich dann nicht getraut mit uns in den Trausaal zu kommen und musste noch schnell hinzugeholt werden, als auffiel, dass sie sich drücken wollte.

Der Standesbeamte war witzig und freundlich und hat die Zeremonie sehr schön gestaltet, keiner hat etwas falsches gesagt, aber "...der rede jetzt oder schweige für immer" wird ja vorab auch nicht mehr gefragt.

Danach sind wir im Familienkreis essen gefahren, haben eine wunderschöne Feier gehabt; intim, ruhig und herzlich.

So konnten wir beide mit allen Gästen das Ereignis genießen.
Aber keine Angst, wir werden noch so manches Mal mit unseren Gästen nachträglich darauf anstoßen.

23.9.12 18:16
 


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